ELSI

Neue Technologien verändern das Biobanking in den nächsten Jahren grundlegend.

Das wirft viele ethische, rechtliche und soziale Fragen auf, die im Dialog mit Wissenschaftlern, Patienten, Datenschützern und der Gesellschaft gelöst werden müssen.

ELSI

Biobanken stehen vor der Herausforderung, die Interessen der medizinischen Forschung und die Forschungsfreiheit der Wissenschaft mit den Rechten und Interessen der Biomaterialspender in Einklang zu bringen. Fragen der Privatsphäre und des Datenschutzes der Spender oder der Umgang mit Zusatzbefunden müssen unter ethischen Gesichtspunkten abgewogen und in die Governance von Biobanken integiert werden. Die Abkürzung ELSI steht für „Ethical, Legal, and Social Issues“, also für ethische, rechtliche und soziale Fragestellungen.

Ziel dieses Arbeitspaket ist es:

  • rechtliche und ethische Aspekte bzw. Fragestellungen zu identifizieren, in denen es Handlungsbedarf gibt
  • den Bedarf für Anpassungen von Datenschutz- konzepten und weit gefassten Patienteneinwilligungen (Broad Consent) in der German Biobank Alliance zu ermitteln, auch vor dem Hintergrund der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGV)
  • bestehende Datenschutz- und Einwilligungskonzepte von Biobanken in Deutschland in Kooperation mit Partnerinitiativen (DZG, NAKO, MII) zu erweitern und zu harmonisieren

102. Jahrestagung der DGP

102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) unter dem Motto: "Leben im Wandel"
24.-26. Mai 2018, Berlin,
ESTREL Congress Center

„Leben im Wandel“ ist das Motto der 102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie. Das Motto verbindet drei Themenkomplexe, die wichtige Entwicklungen der vergangenen Jahre aufgreifen.

2003 wurde das „Human Genome Project“ mit der Veröffentlichung der Sequenz des menschlichen Genoms beendet und bildet die Grundlage für Nachfolgeprojekte, die auf eine umfassende genomische Charakterisierung menschlicher Krebskrankheiten abzielen. Inzwischen sind viele häufige Krebsarten in einer geradezu atemberaubenden Geschwindigkeit molekular charakterisiert worden. Es offenbart sich eine inter- und intraindividuelle Vielfalt und Komplexität (Heterogenität), die ein Spiegelbild der vielfältigen Ätiologien und der klonalen Diversifizierung von Krebs ist. Die Krebsbiologie zeigt Eigenschaften mikroevolutionsbiologischer Prozesse und stellt die Forschung, Diagnostik und Therapie vor ganz neue Herausforderungen.

Der zweite Themenschwerpunkt widmet sich den seltenen Erkrankungen, die als Waisen der Medizin betrachtet werden. Sie liefern häufig besondere Einblicke in zell- und gewebebiologische Prozesse. Ein 2013 veröffentlichter Nationaler Aktionsplan des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) verfolgt als übergeordnetes Ziel, die Behandelnden und die Behandelten besser zu informieren. Die medizinischen Versorgungsstrukturen sollen dabei ausgebaut und Kompetenzen gebündelt werden.

Der dritte Themenschwerpunkt beschäftigt sich mit der Digitalen Medizin. Sie verbindet unterschiedliche Inhalte: digitaler Arztarbeitsplatz, digitale Bildanalytik (Deep Learning), digitale Bildarchivierung, Handhabung und Auswertung von „Big Data“ und Umgang mit modernen digitalen Informationsplattformen. Digitale Medizin hat in der Pathologie inzwischen einen festen, zukunftsweisenden Stellenwert.

Die Schwerpunktthemen im Überblick:

  • Tumorevolution und Tumorheterogenität (u.a. Tumorbiologie –Diagnostik –Therapieresistenz)
  • Seltene Erkrankungen (u.a. seltene hereditäre Krankheiten – seltene Tumorentitäten – seltene infektiöse Krankheiten) 
  • Digitale Medizin (u.a. Medizininformatik –Umgang mit bioinformatischen Daten(banken) –digitaler (Teil-)Arbeitsplatz

 

Die Anmeldung zur Tagung ist hier möglich. Bis zum 26.3. gibt es einen Frühbucherrabatt,

Zur Tagungshomepage

 

102. Jahrestagung der DGP

102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) unter dem Motto: "Leben im Wandel"
24.-26. Mai 2018, Berlin,
ESTREL Congress Center

„Leben im Wandel“ ist das Motto der 102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie. Das Motto verbindet drei Themenkomplexe, die wichtige Entwicklungen der vergangenen Jahre aufgreifen.

2003 wurde das „Human Genome Project“ mit der Veröffentlichung der Sequenz des menschlichen Genoms beendet und bildet die Grundlage für Nachfolgeprojekte, die auf eine umfassende genomische Charakterisierung menschlicher Krebskrankheiten abzielen. Inzwischen sind viele häufige Krebsarten in einer geradezu atemberaubenden Geschwindigkeit molekular charakterisiert worden. Es offenbart sich eine inter- und intraindividuelle Vielfalt und Komplexität (Heterogenität), die ein Spiegelbild der vielfältigen Ätiologien und der klonalen Diversifizierung von Krebs ist. Die Krebsbiologie zeigt Eigenschaften mikroevolutionsbiologischer Prozesse und stellt die Forschung, Diagnostik und Therapie vor ganz neue Herausforderungen.

Der zweite Themenschwerpunkt widmet sich den seltenen Erkrankungen, die als Waisen der Medizin betrachtet werden. Sie liefern häufig besondere Einblicke in zell- und gewebebiologische Prozesse. Ein 2013 veröffentlichter Nationaler Aktionsplan des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) verfolgt als übergeordnetes Ziel, die Behandelnden und die Behandelten besser zu informieren. Die medizinischen Versorgungsstrukturen sollen dabei ausgebaut und Kompetenzen gebündelt werden.

Der dritte Themenschwerpunkt beschäftigt sich mit der Digitalen Medizin. Sie verbindet unterschiedliche Inhalte: digitaler Arztarbeitsplatz, digitale Bildanalytik (Deep Learning), digitale Bildarchivierung, Handhabung und Auswertung von „Big Data“ und Umgang mit modernen digitalen Informationsplattformen. Digitale Medizin hat in der Pathologie inzwischen einen festen, zukunftsweisenden Stellenwert.

Die Schwerpunktthemen im Überblick:

  • Tumorevolution und Tumorheterogenität (u.a. Tumorbiologie –Diagnostik –Therapieresistenz)
  • Seltene Erkrankungen (u.a. seltene hereditäre Krankheiten – seltene Tumorentitäten – seltene infektiöse Krankheiten) 
  • Digitale Medizin (u.a. Medizininformatik –Umgang mit bioinformatischen Daten(banken) –digitaler (Teil-)Arbeitsplatz

 

Die Anmeldung zur Tagung ist hier möglich. Bis zum 26.3. gibt es einen Frühbucherrabatt,

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germanbiobanknode@charite.de

Tel. +49. 30. 450 536 347


Fax +49. 30. 450 753 69 38

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