Stakeholder Engagement

Biobanken brauchen die Bereitschaft vieler Akteure, sich zu engagieren und einzubringen.

Stakeholder Engagement ist ein kritischer Faktor für den Erfolg einer Biobank. Biobanken müssen zwischen den Interessen der Wissenschaftler, Ärzte, Förderer, Probenspender und der Öffentlichkeit vermitteln und alle Perspektiven in ihre Governance integrieren.

Stakeholder Engagement

Biobanken stehen vor der Herausforderung, die Sichtweisen und Interessen vieler verschiedener Stakeholder integrieren zu müssen, um erfolgreich und nachhaltig zu bestehen. Angefangen bei den Probenspendern, die ein weit gefasstes und langfristiges Einverständnis zur Verwendung ihrer Probe geben sollen, über die Ärzte, die die Proben im Klinikalltag für die Forschung sammeln, bis hin zu Politik, Geldgebern, Klinikumsleitungen oder der breiten Öffentlichkeit müssen alle wesentlichen Stakeholder ins Boot geholt werden. Für jede Zielgruppe müssen geeignete Engagement Strategien entwickelt werden. GBN unterstützt die Biobanken bei ihren Bemühungen um ein effektives Stakeholder Management, indem es Daten erhoben, Strategien entwickelt und Instrumente für das Stakeholder Management bereitgestellt werden.

Ziel des Stakeholder Managements ist es:

  • Strategien und Konzepte zu entwickeln, um Ärzte und Wissenschaftler, die Biobankengemeinschaft, Patienten und Probanden sowie die Industrie einzubinden
  • Biobanken bei der Einbindung von Stakeholdern unterstützen
  • Biobanking in der breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen

102. Jahrestagung der DGP

102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) unter dem Motto: "Leben im Wandel"
24.-26. Mai 2018, Berlin,
ESTREL Congress Center

„Leben im Wandel“ ist das Motto der 102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie. Das Motto verbindet drei Themenkomplexe, die wichtige Entwicklungen der vergangenen Jahre aufgreifen.

2003 wurde das „Human Genome Project“ mit der Veröffentlichung der Sequenz des menschlichen Genoms beendet und bildet die Grundlage für Nachfolgeprojekte, die auf eine umfassende genomische Charakterisierung menschlicher Krebskrankheiten abzielen. Inzwischen sind viele häufige Krebsarten in einer geradezu atemberaubenden Geschwindigkeit molekular charakterisiert worden. Es offenbart sich eine inter- und intraindividuelle Vielfalt und Komplexität (Heterogenität), die ein Spiegelbild der vielfältigen Ätiologien und der klonalen Diversifizierung von Krebs ist. Die Krebsbiologie zeigt Eigenschaften mikroevolutionsbiologischer Prozesse und stellt die Forschung, Diagnostik und Therapie vor ganz neue Herausforderungen.

Der zweite Themenschwerpunkt widmet sich den seltenen Erkrankungen, die als Waisen der Medizin betrachtet werden. Sie liefern häufig besondere Einblicke in zell- und gewebebiologische Prozesse. Ein 2013 veröffentlichter Nationaler Aktionsplan des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) verfolgt als übergeordnetes Ziel, die Behandelnden und die Behandelten besser zu informieren. Die medizinischen Versorgungsstrukturen sollen dabei ausgebaut und Kompetenzen gebündelt werden.

Der dritte Themenschwerpunkt beschäftigt sich mit der Digitalen Medizin. Sie verbindet unterschiedliche Inhalte: digitaler Arztarbeitsplatz, digitale Bildanalytik (Deep Learning), digitale Bildarchivierung, Handhabung und Auswertung von „Big Data“ und Umgang mit modernen digitalen Informationsplattformen. Digitale Medizin hat in der Pathologie inzwischen einen festen, zukunftsweisenden Stellenwert.

Die Schwerpunktthemen im Überblick:

  • Tumorevolution und Tumorheterogenität (u.a. Tumorbiologie –Diagnostik –Therapieresistenz)
  • Seltene Erkrankungen (u.a. seltene hereditäre Krankheiten – seltene Tumorentitäten – seltene infektiöse Krankheiten) 
  • Digitale Medizin (u.a. Medizininformatik –Umgang mit bioinformatischen Daten(banken) –digitaler (Teil-)Arbeitsplatz

 

Die Anmeldung zur Tagung ist hier möglich. Bis zum 26.3. gibt es einen Frühbucherrabatt,

Zur Tagungshomepage

 

102. Jahrestagung der DGP

102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) unter dem Motto: "Leben im Wandel"
24.-26. Mai 2018, Berlin,
ESTREL Congress Center

„Leben im Wandel“ ist das Motto der 102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie. Das Motto verbindet drei Themenkomplexe, die wichtige Entwicklungen der vergangenen Jahre aufgreifen.

2003 wurde das „Human Genome Project“ mit der Veröffentlichung der Sequenz des menschlichen Genoms beendet und bildet die Grundlage für Nachfolgeprojekte, die auf eine umfassende genomische Charakterisierung menschlicher Krebskrankheiten abzielen. Inzwischen sind viele häufige Krebsarten in einer geradezu atemberaubenden Geschwindigkeit molekular charakterisiert worden. Es offenbart sich eine inter- und intraindividuelle Vielfalt und Komplexität (Heterogenität), die ein Spiegelbild der vielfältigen Ätiologien und der klonalen Diversifizierung von Krebs ist. Die Krebsbiologie zeigt Eigenschaften mikroevolutionsbiologischer Prozesse und stellt die Forschung, Diagnostik und Therapie vor ganz neue Herausforderungen.

Der zweite Themenschwerpunkt widmet sich den seltenen Erkrankungen, die als Waisen der Medizin betrachtet werden. Sie liefern häufig besondere Einblicke in zell- und gewebebiologische Prozesse. Ein 2013 veröffentlichter Nationaler Aktionsplan des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) verfolgt als übergeordnetes Ziel, die Behandelnden und die Behandelten besser zu informieren. Die medizinischen Versorgungsstrukturen sollen dabei ausgebaut und Kompetenzen gebündelt werden.

Der dritte Themenschwerpunkt beschäftigt sich mit der Digitalen Medizin. Sie verbindet unterschiedliche Inhalte: digitaler Arztarbeitsplatz, digitale Bildanalytik (Deep Learning), digitale Bildarchivierung, Handhabung und Auswertung von „Big Data“ und Umgang mit modernen digitalen Informationsplattformen. Digitale Medizin hat in der Pathologie inzwischen einen festen, zukunftsweisenden Stellenwert.

Die Schwerpunktthemen im Überblick:

  • Tumorevolution und Tumorheterogenität (u.a. Tumorbiologie –Diagnostik –Therapieresistenz)
  • Seltene Erkrankungen (u.a. seltene hereditäre Krankheiten – seltene Tumorentitäten – seltene infektiöse Krankheiten) 
  • Digitale Medizin (u.a. Medizininformatik –Umgang mit bioinformatischen Daten(banken) –digitaler (Teil-)Arbeitsplatz

 

Die Anmeldung zur Tagung ist hier möglich. Bis zum 26.3. gibt es einen Frühbucherrabatt,

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germanbiobanknode@charite.de

Tel. +49. 30. 450 536 347


Fax +49. 30. 450 753 69 38

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