Über GBN

BBMRI-ERIC

Die Abkürzung BBMRI-ERIC steht für "Biobanking and Biomolecular Resources Research Infrastructure - European Research Infrastructure Consortium". Hierbei handelt es sich um eine pan-europäische Infrastruktur nationaler Biobanknetzwerke.

BBMRI-ERIC baut eine europaweite Biobanken-Forschungsinfrastruktur auf, um den Zugang zu Biomaterialien und deren assoziierte Daten als Forschungsressourcen zu erleichtern und eine qualitativ hochwertige biomedizinische Forschung zu unterstützen. BBMRI-ERIC wird getragen von den beteiligten Mitgliedstaaten und deren nationaler Biobankknoten. Der German Biobank Node (GBN) vertritt die Interessen der deutschen Biobanken in diesem pan-europäischen Netzwerk.

BBMRI-ERIC besteht derzeit aus 19 Mitgliedstaaten und einer internationalen Organisation (IARC) und ist damit eine der größten Forschungsinfrastrukturen Europas.

Mitglieder: Österreich, Belgien, Tschechien, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Lettland, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Schweden und das Vereinigte Königreich.

Beobachter: Zypern, Schweiz, Türkei, IARC / WHO

102. Jahrestagung der DGP

102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) unter dem Motto: "Leben im Wandel"
24.-26. Mai 2018, Berlin,
ESTREL Congress Center

„Leben im Wandel“ ist das Motto der 102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie. Das Motto verbindet drei Themenkomplexe, die wichtige Entwicklungen der vergangenen Jahre aufgreifen.

2003 wurde das „Human Genome Project“ mit der Veröffentlichung der Sequenz des menschlichen Genoms beendet und bildet die Grundlage für Nachfolgeprojekte, die auf eine umfassende genomische Charakterisierung menschlicher Krebskrankheiten abzielen. Inzwischen sind viele häufige Krebsarten in einer geradezu atemberaubenden Geschwindigkeit molekular charakterisiert worden. Es offenbart sich eine inter- und intraindividuelle Vielfalt und Komplexität (Heterogenität), die ein Spiegelbild der vielfältigen Ätiologien und der klonalen Diversifizierung von Krebs ist. Die Krebsbiologie zeigt Eigenschaften mikroevolutionsbiologischer Prozesse und stellt die Forschung, Diagnostik und Therapie vor ganz neue Herausforderungen.

Der zweite Themenschwerpunkt widmet sich den seltenen Erkrankungen, die als Waisen der Medizin betrachtet werden. Sie liefern häufig besondere Einblicke in zell- und gewebebiologische Prozesse. Ein 2013 veröffentlichter Nationaler Aktionsplan des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) verfolgt als übergeordnetes Ziel, die Behandelnden und die Behandelten besser zu informieren. Die medizinischen Versorgungsstrukturen sollen dabei ausgebaut und Kompetenzen gebündelt werden.

Der dritte Themenschwerpunkt beschäftigt sich mit der Digitalen Medizin. Sie verbindet unterschiedliche Inhalte: digitaler Arztarbeitsplatz, digitale Bildanalytik (Deep Learning), digitale Bildarchivierung, Handhabung und Auswertung von „Big Data“ und Umgang mit modernen digitalen Informationsplattformen. Digitale Medizin hat in der Pathologie inzwischen einen festen, zukunftsweisenden Stellenwert.

Die Schwerpunktthemen im Überblick:

  • Tumorevolution und Tumorheterogenität (u.a. Tumorbiologie –Diagnostik –Therapieresistenz)
  • Seltene Erkrankungen (u.a. seltene hereditäre Krankheiten – seltene Tumorentitäten – seltene infektiöse Krankheiten) 
  • Digitale Medizin (u.a. Medizininformatik –Umgang mit bioinformatischen Daten(banken) –digitaler (Teil-)Arbeitsplatz

 

Die Anmeldung zur Tagung ist hier möglich. Bis zum 26.3. gibt es einen Frühbucherrabatt,

Zur Tagungshomepage

 

102. Jahrestagung der DGP

102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) unter dem Motto: "Leben im Wandel"
24.-26. Mai 2018, Berlin,
ESTREL Congress Center

„Leben im Wandel“ ist das Motto der 102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie. Das Motto verbindet drei Themenkomplexe, die wichtige Entwicklungen der vergangenen Jahre aufgreifen.

2003 wurde das „Human Genome Project“ mit der Veröffentlichung der Sequenz des menschlichen Genoms beendet und bildet die Grundlage für Nachfolgeprojekte, die auf eine umfassende genomische Charakterisierung menschlicher Krebskrankheiten abzielen. Inzwischen sind viele häufige Krebsarten in einer geradezu atemberaubenden Geschwindigkeit molekular charakterisiert worden. Es offenbart sich eine inter- und intraindividuelle Vielfalt und Komplexität (Heterogenität), die ein Spiegelbild der vielfältigen Ätiologien und der klonalen Diversifizierung von Krebs ist. Die Krebsbiologie zeigt Eigenschaften mikroevolutionsbiologischer Prozesse und stellt die Forschung, Diagnostik und Therapie vor ganz neue Herausforderungen.

Der zweite Themenschwerpunkt widmet sich den seltenen Erkrankungen, die als Waisen der Medizin betrachtet werden. Sie liefern häufig besondere Einblicke in zell- und gewebebiologische Prozesse. Ein 2013 veröffentlichter Nationaler Aktionsplan des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) verfolgt als übergeordnetes Ziel, die Behandelnden und die Behandelten besser zu informieren. Die medizinischen Versorgungsstrukturen sollen dabei ausgebaut und Kompetenzen gebündelt werden.

Der dritte Themenschwerpunkt beschäftigt sich mit der Digitalen Medizin. Sie verbindet unterschiedliche Inhalte: digitaler Arztarbeitsplatz, digitale Bildanalytik (Deep Learning), digitale Bildarchivierung, Handhabung und Auswertung von „Big Data“ und Umgang mit modernen digitalen Informationsplattformen. Digitale Medizin hat in der Pathologie inzwischen einen festen, zukunftsweisenden Stellenwert.

Die Schwerpunktthemen im Überblick:

  • Tumorevolution und Tumorheterogenität (u.a. Tumorbiologie –Diagnostik –Therapieresistenz)
  • Seltene Erkrankungen (u.a. seltene hereditäre Krankheiten – seltene Tumorentitäten – seltene infektiöse Krankheiten) 
  • Digitale Medizin (u.a. Medizininformatik –Umgang mit bioinformatischen Daten(banken) –digitaler (Teil-)Arbeitsplatz

 

Die Anmeldung zur Tagung ist hier möglich. Bis zum 26.3. gibt es einen Frühbucherrabatt,

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Haben Sie Fragen?

germanbiobanknode@charite.de

Tel. +49. 30. 450 536 347


Fax +49. 30. 450 753 69 38

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