Über GBN

Im Netzwerk aktiv

Auf Arbeitsebene kooperiert GBN eng mit dem deutschen Biobanken-Register, der TMF-Arbeitsgruppe 'Biomaterialbanken' sowie mit den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung und der Nationalen Kohorte. Dies ermöglicht einen kontinuierlichen Austausch mit allen nationalen Biobanken und Verbundnetzwerken, die Biobanking betreiben.

Deutsches Biobanken Register

Das Deutsche Biobanken-Register (DBR) stellt eine öffentlich verfügbare Übersicht medizinischer Biomaterialbanken zur Verfügung. Das DBR gibt Auskunft über die grundsätzliche Ausrichtung der jeweiligen Biobank sowie aggregierte Informationen über Proben und Daten. Seit 2011 haben Biobankbetreiber die Möglichkeit, Daten im DBR zu pflegen. Das Register wird von der TMF – Technologie- und Methodenplattform für die medizinische Forschung betrieben.

Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung

Die Bekämpfung von Volkskrankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel-, Infektions-, Lungen- oder neurodegenerativen Erkrankungen stellen das zentrale Anliegen der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) dar. Sie wurden mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gegründet. Die standortübergreifenden Biobanken der verschiedenen DZG ermöglichen Forschungsprojekte auf nationaler Ebene mit einer langfristigen Perspektive.

Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK)
Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL)
Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)
Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK)
Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD)

Nationale Kohorte

Die Nationale Kohorte ist ein Zusammenschluss von deutschlandweiten Forschungseinrichtungen, die gemeinsam eine Langzeit-Bevölkerungsstudie mit 200.000 Teilnehmern durchführen. Die Probanden werden in den nächsten 10 Jahren an 18 Studienzentren medizinisch untersucht und nach ihren Lebensgewohnheiten befragt. Zentrale Komponente der Nationalen Kohorte ist das Sammeln von zahlreichen unterschiedlichen Bioproben aller Teilnehmer. Damit soll es möglich sein die Ursachen von Volkskrankheiten wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes, Demenzerkrankungen und Infektionskrankheiten zu erforschen, um Wege für eine wirksame Vorbeugung, Früherkennung, Diagnostik und Therapie aufzuzeigen. Mit der Nationalen Kohorte wird die Wichtigkeit von Biobanking für die medizinische Forschung weiter unterstrichen.

Arbeitskreis Medizinischer Ethik-Kommissionen

Der 1983 gegründete „Arbeitskreis Medizinischer Ethik-Kommissionen in der Bundesrepublik Deutschland e.V." (AK EK) harmonisiert die Tätigkeit der Ethik-Kommissionen, insbesondere in der Entscheidungsfindung und in Verfahrensfragen. Er bietet Fortbildungen zur Arbeit von Ethik-Kommissionen an und fördert den Meinungs- und Erfahrungsaustausch national und international. Er bezieht Stellung zu Belangen der Ethik-Kommissionen im öffentlichen Diskurs.

Ihm gehören aktuell 50 der 52 nach Landesrecht gebildeten Ethik-Kommissionen als Mitglieder an. Die Ergebnisse des Arbeitskreises schützen Patienten, Probanden und Forscher.

Die Arbeitsgruppe Biobanken des AK EK hat einen Mustertext zur Spende, Einlagerung und Nutzung von Biomaterialien sowie zur Erhebung, Verarbeitung und breiten Nutzung von Daten in Biobanken erstellt; die entsprechenden Dokumente sind auch englischsprachig erhältlich. Alle Dokumente finden Sie auf der Website des AK EK.

102. Jahrestagung der DGP

102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) unter dem Motto: "Leben im Wandel"
24.-26. Mai 2018, Berlin,
ESTREL Congress Center

„Leben im Wandel“ ist das Motto der 102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie. Das Motto verbindet drei Themenkomplexe, die wichtige Entwicklungen der vergangenen Jahre aufgreifen.

2003 wurde das „Human Genome Project“ mit der Veröffentlichung der Sequenz des menschlichen Genoms beendet und bildet die Grundlage für Nachfolgeprojekte, die auf eine umfassende genomische Charakterisierung menschlicher Krebskrankheiten abzielen. Inzwischen sind viele häufige Krebsarten in einer geradezu atemberaubenden Geschwindigkeit molekular charakterisiert worden. Es offenbart sich eine inter- und intraindividuelle Vielfalt und Komplexität (Heterogenität), die ein Spiegelbild der vielfältigen Ätiologien und der klonalen Diversifizierung von Krebs ist. Die Krebsbiologie zeigt Eigenschaften mikroevolutionsbiologischer Prozesse und stellt die Forschung, Diagnostik und Therapie vor ganz neue Herausforderungen.

Der zweite Themenschwerpunkt widmet sich den seltenen Erkrankungen, die als Waisen der Medizin betrachtet werden. Sie liefern häufig besondere Einblicke in zell- und gewebebiologische Prozesse. Ein 2013 veröffentlichter Nationaler Aktionsplan des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) verfolgt als übergeordnetes Ziel, die Behandelnden und die Behandelten besser zu informieren. Die medizinischen Versorgungsstrukturen sollen dabei ausgebaut und Kompetenzen gebündelt werden.

Der dritte Themenschwerpunkt beschäftigt sich mit der Digitalen Medizin. Sie verbindet unterschiedliche Inhalte: digitaler Arztarbeitsplatz, digitale Bildanalytik (Deep Learning), digitale Bildarchivierung, Handhabung und Auswertung von „Big Data“ und Umgang mit modernen digitalen Informationsplattformen. Digitale Medizin hat in der Pathologie inzwischen einen festen, zukunftsweisenden Stellenwert.

Die Schwerpunktthemen im Überblick:

  • Tumorevolution und Tumorheterogenität (u.a. Tumorbiologie –Diagnostik –Therapieresistenz)
  • Seltene Erkrankungen (u.a. seltene hereditäre Krankheiten – seltene Tumorentitäten – seltene infektiöse Krankheiten) 
  • Digitale Medizin (u.a. Medizininformatik –Umgang mit bioinformatischen Daten(banken) –digitaler (Teil-)Arbeitsplatz

 

Die Anmeldung zur Tagung ist hier möglich. Bis zum 26.3. gibt es einen Frühbucherrabatt,

Zur Tagungshomepage

 

102. Jahrestagung der DGP

102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) unter dem Motto: "Leben im Wandel"
24.-26. Mai 2018, Berlin,
ESTREL Congress Center

„Leben im Wandel“ ist das Motto der 102. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie. Das Motto verbindet drei Themenkomplexe, die wichtige Entwicklungen der vergangenen Jahre aufgreifen.

2003 wurde das „Human Genome Project“ mit der Veröffentlichung der Sequenz des menschlichen Genoms beendet und bildet die Grundlage für Nachfolgeprojekte, die auf eine umfassende genomische Charakterisierung menschlicher Krebskrankheiten abzielen. Inzwischen sind viele häufige Krebsarten in einer geradezu atemberaubenden Geschwindigkeit molekular charakterisiert worden. Es offenbart sich eine inter- und intraindividuelle Vielfalt und Komplexität (Heterogenität), die ein Spiegelbild der vielfältigen Ätiologien und der klonalen Diversifizierung von Krebs ist. Die Krebsbiologie zeigt Eigenschaften mikroevolutionsbiologischer Prozesse und stellt die Forschung, Diagnostik und Therapie vor ganz neue Herausforderungen.

Der zweite Themenschwerpunkt widmet sich den seltenen Erkrankungen, die als Waisen der Medizin betrachtet werden. Sie liefern häufig besondere Einblicke in zell- und gewebebiologische Prozesse. Ein 2013 veröffentlichter Nationaler Aktionsplan des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) verfolgt als übergeordnetes Ziel, die Behandelnden und die Behandelten besser zu informieren. Die medizinischen Versorgungsstrukturen sollen dabei ausgebaut und Kompetenzen gebündelt werden.

Der dritte Themenschwerpunkt beschäftigt sich mit der Digitalen Medizin. Sie verbindet unterschiedliche Inhalte: digitaler Arztarbeitsplatz, digitale Bildanalytik (Deep Learning), digitale Bildarchivierung, Handhabung und Auswertung von „Big Data“ und Umgang mit modernen digitalen Informationsplattformen. Digitale Medizin hat in der Pathologie inzwischen einen festen, zukunftsweisenden Stellenwert.

Die Schwerpunktthemen im Überblick:

  • Tumorevolution und Tumorheterogenität (u.a. Tumorbiologie –Diagnostik –Therapieresistenz)
  • Seltene Erkrankungen (u.a. seltene hereditäre Krankheiten – seltene Tumorentitäten – seltene infektiöse Krankheiten) 
  • Digitale Medizin (u.a. Medizininformatik –Umgang mit bioinformatischen Daten(banken) –digitaler (Teil-)Arbeitsplatz

 

Die Anmeldung zur Tagung ist hier möglich. Bis zum 26.3. gibt es einen Frühbucherrabatt,

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germanbiobanknode@charite.de

Tel. +49. 30. 450 536 347


Fax +49. 30. 450 753 69 38

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